Streiflichter

    
    

Streiflichter

Die Diskussion um den Gelben Sack scheint momentan den Landkreis zu spalten. Unabhängig davon, wie man zu der Frage steht, ob der Sack kommen soll oder ob es sinnvoller ist, weiterhin die Bürger selbst zum Wertstoffhof fahren zu lassen: Es scheint kaum noch möglich, über dieses Thema vernünftig zu sprechen. Denn sobald Befürworter und Gegner des Gelben Sacks aufeinandertreffen, dominiert die Polemik. Dabei haben beide Seiten gewisse Argumente, über die es sich durchaus lohnt, einmal nachzudenken. Befürworter des neuen Holsystems nennen zum Beispiel die Mengen an Sprit, die verfahren werden, wenn jeder Einzelne seinen Müll selbst zum Wertstoffhof bringt. Außerdem fragen sie, was Menschen tun sollen, die kein Auto oder keinen Führerschein haben. Befürworter des alten Bringsystems werfen dagegen ein, dass auch die Gelben Säcke aus Plastik gemacht werden (und damit selbst Müll sind) und dass jemand, der seinen Müll selbst trennen und wegbringen muss, vielleicht bewusster darauf achtet, was er kauft. »mehr
    
    

Streiflichter

Einer Veräppelung des Bürgers käme es gleich, wenn der Landkreis ihn zum Gelben Sack befragte, der Kreistag sich dann aber gegen den Bürgerwillen entscheidet, weil sich aus so einer Befragung ohnehin keine Verpflichtung ableitet. Das hat die SPD-Politikerin Susanne Kastner am Donnerstag im Kreisumweltausschuss erklärt, als das Gremium darüber zu befinden hatte, ob man mit einer Fragebogenaktion des Bürgers Meinung einholt oder nicht. »mehr
    
    

Streiflichter

Rund 80 Leute im kleinen Saal der Stadthalle, die sich über ein angedachtes Museum Herman de Vries informieren lassen, sprechen eine deutliche Sprache. Es besteht ein starkes öffentliches Interesse an dem Thema. Was kein Wunder ist. Schließlich geht es hier um eine einmalige Investition von drei bis vier Millionen Euro und spätere laufende Kosten von rund 350 000 Euro pro Jahr. Das sind in den nächsten zehn Jahren insgesamt rund sechs bis sieben Millionen Euro. Eine stolze Summe für ein bisschen Kultur, wird sich mancher denken. »mehr
    
    

Streiflichter

Wäre Haßfurt in die Kategorie „Absteiger“ geplumpst und wir hätten dieses Streiflicht geschrieben, dann hätte es geheißen: „Beleidigte Leberwurst – klar, dass Euch das Ergebnis nicht gefällt.“ Aber die Kreisstadt hat ja super abgeschnitten, in ihrem Zeugnis steht, dass sie für die Zukunft gut gerüstet ist. Da strahlt der Bürgermeister. Trotzdem bleiben wir dabei: Studien wie die jetzt erschienene „Perspektiven deutscher Städte – welche Städte Chancen haben“ sind, zumindest aus der Perspektive der einzelnen Kommune, ein rechter Schmarrn. »mehr
    
    

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Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Dieses ebenso einfache wie ausdrucksstarke Motto zu beherzigen legen wir in dieser Faschingsausgabe allen Lesern ans Herz, die sich das Ende von Helau und Humbta Täterä herbeisehnen. Denn erstens sind die Tage bis zum Aschermittwoch ja wirklich gezählt. Und zweitens dürften Faschingsmuffel unserem Karneval durchaus etwas abgewinnen, wenn sie ein wenig darüber nachdenken, was die Pappnasenzeit über unsere Gesellschaft aussagt: »mehr
    
    

Streiflichter

Welche Verbindung gibt es im Heimatkreis zwischen toten Tieren und angehenden Schreinermeistern? Richtig, hier wie dort existiert ein Zweckverband, dem der Landkreis angehört. Zweckverband Tierkörperverwertung Unterfranken im ersten, Zweckverband Meisterschule Ebern für das Schreinerhandwerk im zweiten Fall. Damit nicht genug: Der Landkreis ist Mitglied weiterer Zweckverbände: Für die Berufsfachschule für Krankenpflege und Kinderkrankenpflege Haßfurt/Schweinfurt etwa oder die Fernwasserversorgung Oberfranken. Für den Deutschen Burgenwinkel gibt es einen Zweckverband – für die Fernwasserversorgung Oberfranken ebenso. Und für das Schulzentrum Haßfurt. Verblieben noch – wenn wir nichts übersehen haben – der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Schweinfurt und der Zweckverband Verkehrsverbund Großraum Nürnberg. Der Zweckverband Fundtiere Haßberge soll in nicht allzu ferner Zukunft das Tierheim in Zell am Ebersberg betreiben. Zweckverbände (ZV) scheinen also sehr zweckmäßig zu sein. »mehr
    
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